9. Bremer Fachtag Demenz für Angehörige, Betroffene und Interessierte

Am 20. September findet wieder der Bremer Fachtag Demenz statt.

Unter dem Motto "Den Alltag besser leben" gibt es viele Ideen und Tipps für Familien und Freunde.

Den Flyer zu der Veranstaltung finden Sie in der Infothek.

Es sind nur noch wenige Restplätze frei. Bitte erkundigen Sie sich telefonisch bei uns, ob eine Anmeldung noch möglich ist. Tel.: 0421 / 14 62 94 -45 oder -44

Termine

Oktober 2019
23. Oktober 09:00 h
Wir treffen uns mittwochs von 9:00 - 12:00 Uhr in dem Begegnungszentrum St. Michaelis - St. Stephani, Doventorsteinweg 51. Die Zeit beinhaltet jeweils eine halbe Stunde für das Ankommen und das Verabschieden. Unser kulturelles Angebot lädt zum gemeinsamen kreativ werden ein und ermöglicht Ihnen den Alltag hinter sich zu lassen. Verschiedene Projekte mit unterschiedlichen Themen (Musik, Farben, Biografiearbeit etc.) sprechen all Ihre Sinne an. Zwischendurch haben Sie zudem Zeit sich mit den anderen Teilnehmenden auszutauschen. Geleitet wird das Angebot von Babette Ehlers (Dipl. Kirchenmusikerin, Kulturgeragogin) und Rica Poppe (Gerontologin BA). Um Anmeldung wird gebeten!
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23. Oktober 18:00 h

Bettgitter und Bauchgurte, abgeschlossene Türen und „beruhigende“ Medikamente; im alltäglichen Verständnis dienen diese Maßnahmen dem Schutz und der Sicherheit von Angehörigen oder Betreuten. Doch im Sinne des Gesetzes handelt es sich dabei um freiheitsentziehende Maßnahmen. Das Betreuungsgericht muss ihre Anwendung genehmigen, es sei denn, der Betroffene selbst hat in eine solche Maßnahme eingewilligt. In dieser Veranstaltung werden zunächst einführende Informationen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen vermittelt:

  • Was sind freiheitsentziehende Maßnahmen?
  • Wann sind sie durch das Betreuungsgericht zu genehmigen?
  • Welche Aufgaben hat der Betreuer/die Betreuerin oder die Bevollmächtigte/der
  • Bevollmächtigte im gerichtlichen Verfahren?

Durch den Einsatz von freiheitsentziehenden Maßnahmen werden zentrale Grundrechte beschnitten. Daher muss immer intensiv nach möglichen Alternativen gesucht werden, um solche Maßnahmen zu vermeiden oder zumindest so gering wie möglich zu halten. Anhand von Beispielen aus der Praxis werden Möglichkeiten der Vermeidung von freiheitsentziehenden Maßnahmen besprochen. Die TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit, eigene Erfahrungen und Beispiele aus der Praxis einzubringen. Referentin: Marion Bosse, Örtliche Betreuungsbehörde, Amt für Soziale Dienste, Moderation: Katja Meemken, Örtliche Betreuungsbehörde, Amt für Soziale Dienste. Anmeldung erforderlich!

 

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24. Oktober 15:00 h
Die Treffen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, hat sich aber als sinnvoll erwiesen.
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24. Oktober 15:00 h
Die Freude an der Bewegung wiederentdecken, sich wahrnehmen, ungewöhnliches ausprobieren, neugierig werden, Erlebtes zum Ausdruck bringen, mit anderen in Kontakt kommen, Spaß, Entspannung ... all das und mehr kann Tanz bedeuten. Das Kursangebot richtet sich an ältere Menschen. Es können alle mitmachen und ihren Ausdruck finden, unabhängig von ihren individuellen Möglichkeiten - mit und ohne Tanzerfahrung. Menschen mit Demenz oder anderen Beeinträchtigungen nehmen zusammen mit ihren BegleiterInnen/TandempartnerInnen am Kurs teil. Kurs mit 8 Terminen. Die Teilnahme ist kostenlos. Ab 10.10. (8 Termine) immer donnerstags von 15.00 - 16.30 Uhr. Kursleiterinnen: Anne Loschky und Barbara Baum (tanzwerk bremen). Einführung für BegleiterInnen/TandempartnerInnen am 26.09.2019, 15 Uhr, Theatersaal Gemeindezentrum Zion. Die Teilnahme ist kostenlos. 
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25. Oktober
Jeden Freitag findet im Nachbarschaftshaus Marßel e.V indiviuelle Angebote für pflegende Angehörige statt, wie zum Beispiel: Bingo, Gymnastik, Klönen mit Kaffee trinken, Sitztanz, Yoga für Senioren und Angehörige, Film Nachmittage etc. Das Angebot richtet sich ganz nach Ihnen, Sie sollen sich wohlfühlen. Mit dem Angebot bietet das Nachbarschaftshaus Marßel ab sofort gesellschaftliche-kulturelle Angebote an, damit Sie sich regelmäßig und aktiv vom pflegerischen Alltag erholen können. Menschen, die sich täglich liebevoll um die Pflege eines Angehörigen kümmern, sind oft emotional und körperlich hohen Belastungen ausgesetzt. Denn neben der Pflege eines lieben Angehörigen gilt es oft auch noch, sich um den Haushalt, den Einkauf und die Bedürfnisse anderer Familienmitglieder zu kümmern. Das alles bedeutet ein hohes Arbeitspensum und kann auf Dauer zu Stress führen, der zermürbt, müde macht und die ursprüngliche Motivation untergräbt. Wo bleibt die Zeit, sich auch um sich selbst zu kümmern? So, wie sich eine Batterie bei ständigem Gebrauch langsam entleert und neu aufgeladen werden muss, so brauchen auch pflegende Angehörige regelmäßig neue Impulse und Energie, um ihren täglichen Aufgaben gewachsen zu sein. Im Nachbarschaftshaus Marßel e.V. werden Ihnen mit dem Projekt "Kulturelle Auszeit für pflegende Angehörige" gesellschaftlich-kulturelle Angebote angeboten, damit Sie sich regelmäßig und aktiv vom pflegerischen Alltag erholen können. Sie haben die Möglichkeit, Anteil am sozialen Miteinander vor Ort zu haben, Austausch und Anregungen zu erfahren, körperlich fit zu bleiben, neue Energie zu tanken und auch mal die Gedanken in andere Richtungen zu lenken, um so einen kulturellen Ausgleich zu finden. Das Projekt "Kulturelle Auszeit für pflegende Angehörige" wird gefördert durch die Bremer Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport. Sie können auch Ihre pflegebedürftigen Angehörigen mitbringen. Jeder, der etwas Gutes für sich tun möchte, ist herzlich willkommen. Das Angebot ist kostenlos!
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