Neue Adresse!

Wir sind mit der Beratungsstelle umgezogen. Unsere neue Adresse lautet: Sögestraße 55/57 in 28195 Bremen (der Eingang liegt in der Herdentorswallstraße)

Termine

Januar 2021
18. Januar
Weiterbildung ab 18.01.2021 (mehrere Module). Menschen zu pflegen, die sich im fortgeschrittenen Stadium einer unheilbaren Gesundheitsstörung befinden, stellt an uns spezielle Herausforderungen individuell pflegen, d.h. Wahrnehmung der Situation des Menschen, Kommunikation auch über die verbale Verständigung hinaus sowie radikale Orientierung an den Bedürfnissen und Wünschen des betroffenen Menschen mit Leid, Abschied, Trauer und Verlust umgehen und Menschen in der Sterbephase begleiten Schmerzen und andere belastende Symptome lindern Angehörige in ihrer Rolle wertschätzen, unterstützen und auch sie begleiten als Teil eines multiprofessionellen, interdisziplinär arbeitenden Teams handeln eine entwicklungsfördernde Umgebung für betroffene Menschen und die Mitglieder des professionellen Teams schaffen und für sich selbst zu sorgen. Die Weiterbildung wendet sich an professionell Pflegende aus allen Bereichen des Gesundheitswesens. Erfahrung im Praxisfeld ist erwünscht, aber nicht Vorbedingung. Bei fehlender Praxiserfahrung im Arbeitsfeld wird von der Kursleitung nach individueller Absprache ein Praktikum empfohlen. Nach einer Einführungswoche (Propädeutikum) folgen 4 Module unterschiedlicher Länge. Die Module sind thematisch strukturiert. Der Stundenumfang der Präsenzphasen beträgt 172 Stunden. Jeweils nach der Einführungswoche und den Modulen 1 - 3 erhalten die TeilnehmerInnen Arbeitsaufträge (Praxistransfer). Der geplante Stundenumfang für alle Arbeitsaufträge umfasst insgesamt 20 Unterrichtsstunden. Die Arbeitsaufträge werden jeweils zu Beginn des folgenden Moduls ausgewertet. Die Weiterbildung entspricht dem "Basiscurriculum Palliative Care" von Kern, Müller & Aurnhammer und damit den Rahmenvereinbarungen zum § 39a SGB V und § 37b SGB V zur Sicherung der Qualität der stationären und ambulanten Hospizversorgung bezogen auf die Weiterbildung der Pflegenden. Die Anerkennung der Weiterbildung durch die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) erfolgt und wird im Zertifikat nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung bestätigt.
  • PROPÄDEUTIKUM
In dieser Einführungswoche werden grundlegende Themen behandelt, die der Vorbereitungen der TeilnehmerInnen auf die Inhalte des Lehrganges und ihrer aktiven Mitarbeit an der Gestaltung ihres Lernprozesses dienen. 18. - 22.01.2021
  • MODUL 1: PATIENTINNENORIENTIERUNG
In diesem Modul erwerben die TeilnehmerInnen z. B. vertiefte Kenntnisse in der verbalen und nonverbalen Kommunikation. Die Konzepte der basalen Stimulation® sowie der Kinästhetik werden vorgestellt. Die TeilnehmerInnen lernen Möglichkeiten der kunst- und musiktherapeutischen Begleitung kennen. 22. - 25.02.2021
  • MODUL 2: STERBEN UND TOD
In Seminarform wird das Thema aus religiöser oder weltanschaulicher, kultureller und rechtlicher Sicht bearbeitet. Eigene Gefühle und Kraftquellen werden aufgegriffen. 22. - 25.03.2021
  • MODUL 3: SCHMERZ- UND SYMPTOMMANAGEMENT
Schwerpunkte des dritten Moduls sind die medizinischen und pflegerischen Interventionen bezogen auf belastende Symptomatiken wie Schmerz, Übelkeit, Erbrechen, Obstipation, Verwirrtheit u. a. 19. - 23.04.2021
  • MODUL 4: ANGEHÖRIGE BEGLEITEN, MULTIPROFESSIONALITÄT, INTERDISZIPLINARITÄT
Im vierten Modul setzen sich die TeilnehmerInnen mit der Rolle und der Situation der Angehörigen auseinander. Weitere Schwerpunkte sind u. a. Komplexität der Situationen aus pflegerischer Sicht, Teamarbeit, Möglichkeiten der burn-out Prophylaxe, Kennzeichen von Netzwerken, sozial beratende Maßnahmen. 07. - 09.06.2021.
  • Prüfung: 12. + 13.07.2021
Kursgebühr: 1.907,50 Euro. BEWERBUNGSUNTERLAGEN: schriftliche Anmeldung, beruflicher Lebenslauf, Nachweis der beruflichen Qualifikation. Die Module können auch einzeln gebucht werden. Preise auf Anfrage. Ansprechpartnerin: Doris Scholt Lehrerin für Pflegeberufe, Kursleiterin Palliative Care (DGP), MScN Kinaestheticstrainerin Stufe 2 mit den Zusatzqualifikationen "Pflegende Angehörige" und "Palliative Care", Tel. 879-2583, Fax 879-1535, Mail: ibf@klinikum-bremen-ldw.de
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Juni 2021
23. Juni 09:30 h
Bei diesem Termin handelt es sich um einen Ersatztermin des Fachtages, der ursprünglich für den 22. April 2020 geplant war. können wir Ihnen bereits anbieten. Der Veranstaltungsort ist weiterhin das GOP Varieté-Theater, ebenfalls bleiben Tagungsablauf und -zeiten bestehen. Information zu den bereits gezahlten Teilnahmegebühren: Für den angebotenen Ersatztermin am 11. November 2020 behält Ihre, von der Bremer Heimstiftung ausgestellte schriftliche Zusage, ihre Gültigkeit. Sollten Sie diesen Termin nicht wahrnehmen können, können Sie selbstverständlich auch eine Vertretungsperson benennen. Bitte melden Sie sich unter martemeo@bremer-heimstiftung.de Fachtag mit Maria Aarts, Begründerin der Marte Meo-Methode: Ältere Menschen mit Beeinträchtigungen brauchen das sichere Gefühl verstanden zu werden. Dies vermittelt ihnen Orientierung und gibt Sicherheit im Alltag. Marte Meo kann an dieser Stelle helfen positive Interaktionsmomente in einer angenehmen Atmosphäre aufzubauen. Durch die Marte Meo Methode werden Entwicklungen angestoßen, die die Selbstwirksamkeit der Beteiligten ermöglichen und so zu mehr Ausgewogen- und Zufriedenheit in den familiären und professionellen Interaktionen führen. Marte Meo hilft, den alltäglichen Umgang respekt- und würdevoll zu gestalten. Marte Meo ist der Name für eine Entwicklungs- und Kommunikationsmethode, die mit Hilfe des Mediums Film Beratung und Unterstützung in unterschiedlichsten Kontexten anbietet. Marte Meo kommt aus dem Lateinischen und bedeutet sinngemäß "etwas aus eigener Kraft erreichen". Die Methode ist ausgesprochen praxisorientiert. Die Analyse kurzer Filmclips von alltäglichen Situationen ermöglicht, Initiativen und Fähigkeiten der zu betreuenden Person besser zu erkennen. Die Filmanalysen helfen Ressourcen zu entdecken und Kleinigkeiten im Umgang zu verändern. Maria Aarts präsentiert auf diesem Fachtag unter anderem die neuen Learning Sets für die Altenhilfe. Hier zeigt sie wie die einzelnen Marte Meo Elemente wirken und Menschen in ihrer Kommunikationsfähigkeit unterstützen. Diese Learning Sets sind für Marte Meo Anwender aller Ausbildungsstufen, Interessierte, sowie für Angehörige von Menschen mit Demenz geeignet. Fortbildungspunkte: Für die Veranstaltung wurden 5 Fortbildungspunkte von der RbP- Registrierung beruflich Pflegender GmbH in Berlin vergeben.
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